Was ist Yoga?
Yoga ist für mich viel mehr als Bewegung auf der Matte. Es verbindet Körper, Atem und Aufmerksamkeit – und kann uns dabei helfen, bewusster wahrzunehmen, wie es uns gerade geht.
Zur Yogapraxis gehören Körperhaltungen, Atemübungen, Meditation und Entspannung. Je nach Stil kann Yoga ruhig oder dynamisch, kräftigend oder entspannend sein.
Gerade in einem Alltag mit viel Sitzen, Stress und einem Kopf, der selten stillsteht, kann Yoga einen bewussten Gegenpol schaffen: den Körper bewegen, den Atem wahrnehmen und für einen Moment aus dem Autopiloten aussteigen.
Was ist Vinyasa Yoga?
Vinyasa Yoga ist ein fließender und dynamischer Yogastil. Bewegung und Atmung werden miteinander verbunden, sodass eine Position in die nächste übergeht.
Die Praxis kann kräftigend und fordernd sein, gleichzeitig entsteht durch den Rhythmus von Atem und Bewegung oft ein sehr konzentriertes Gefühl.
Für mich bedeutet Vinyasa nicht, möglichst schnell durch viele Positionen zu fließen. Mir ist wichtig, dass die Bewegungen bewusst ausgeführt werden und genügend Raum bleibt, den eigenen Körper wahrzunehmen.
Was ist Hatha Yoga?
Im Hatha Yoga werden die einzelnen Positionen meist länger gehalten und bewusster aufgebaut. Dadurch bleibt mehr Zeit für die Ausrichtung, die Atmung und die Wahrnehmung des eigenen Körpers.
Die Praxis verbindet kräftigende und mobilisierende Elemente mit ruhigeren Phasen, Atemübungen und Entspannung.
Warum Vinyasa meets Hatha?
Ich mag die fließende Bewegung des Vinyasa Yoga genauso wie das bewusstere Verweilen im Hatha Yoga. Deshalb verbinde ich in meinen Stunden beide Stile.
Fließende Sequenzen treffen auf länger gehaltene Positionen, bewusste Ausrichtung, Mobilisation, Kräftigung und Atemübungen. So entsteht eine Stunde, die Bewegung in den Körper bringt und gleichzeitig Raum lässt, ruhiger zu werden.
Dabei geht es nicht darum, besonders beweglich zu sein oder eine Position perfekt auszuführen. Du darfst die Übungen an deinen Körper und deine Möglichkeiten anpassen.
Was ist therapeutisches Yoga?
Im Yoga mit yogatherapeutischem Ansatz steht der einzelne Mensch noch stärker im Mittelpunkt.
Übungen werden an persönliche Bedürfnisse, körperliche Voraussetzungen und mögliche Einschränkungen angepasst. Dabei können Körperübungen, Atemtechniken, Entspannung und Meditation ebenso zum Einsatz kommen wie Hilfsmittel, zum Beispiel Blöcke, Gurte oder Kissen.
Besonders im 1:1 können wir genauer darauf schauen, welche Bewegungen und Übungen für dich sinnvoll und angenehm sind.